| Aquaristischer Lebenslauf von Dietrich |
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Aquaristischer Lebenslauf von Dietrich Schütz Im zarten Alter von 10 Jahren bekam ich mein erstes 40 Liter Aquarium. Leider mit einer defekten Rückscheibe. Unsere (meines Vaters und meine) erste Maßnahme war, die defekte Scheibe gegen eine Neue austauschen. Um die Optik zu vergrößern (und aus Kostengründen) bauten wir einen Spiegel als Rückwand ein. Zu der Zeit war dies noch eine ziemliche Aktion. Die Aquarien bestanden damals noch aus einem Metallrahmen deren Scheiben mit Kitt eingesetzt waren. Natürlich war es nicht einfach, diese Aquarien dicht zu bekommen bzw. diesen Zustand zu erhalten. Schwierig war immer ein Wasserwechsel. Hier mussten mittels Querstreben die Scheiben auf Druck gehalten werden, damit nicht durch den Druckverlust eine undichte Stelle im Rahmen entstand. Na jedenfalls, nachdem wir glücklich die Rückwand eingesetzt hatten und das Aquarium dicht war, kam damals der für Anfänger typische Besatz (Schwertträger, Platy´s, Guppy´s etc.) hinein. Etwa 2 Jahre später bekam ich dann ein 60 Liter Becken geschenkt (leider mit normaler Scheibe als Rückwand). Dieses Becken habe ich dann noch bis kurz vor meiner Bundeswehrzeit betrieben. Dann war erst einmal viele Jahre Ruhe mit der Aquaristik. Nach der Bundeswehr habe ich geheiratet. Es stellte sich auch nach kurzer Zeit ein Sohn ein. Dann wurde ein Haus gebaut und die Tochter kam dazu. Irgendwann dann so um 1991 oder 1992 sprach eine damalige Kollegin davon, dass sie ein 160 Liter Aquarium mit allem Drum und Dran verkaufen wollte. Prompt wurde die alte Leidenschaft wieder geweckt und ich kaufte alles von meiner Kollegin. Insgesamt drei Aquarien (160 l, 120 l, 60 l) mit Pumpen, Filtern, Heizungen und Beleuchtungen. Alles kam in den Keller und wurde sofort aufgebaut und in Betrieb genommen. Natürlich mit dem Ergebnis, dass alle eingesetzten Fische innerhalb einer Woche das Zeitliche segneten, da ich vergessen hatte, die Aquarien „einzufahren“. Der nächste Versuch klappte dann deutlich besser. Als Besatz hatte ich Kaltwasserfische aus der Region gewählt; Bitterlinge mit dazugehörigen Teichmuscheln, Stichlinge, junge Karpfen, Goldfische, um nur einige zu nennen. Nach einiger Zeit traf ich einen Bekannten, der überrascht war, als ich ihm von meinen Aquarien erzählte. Er schwärmte sofort von Buntbarschen und hier insbesondere von den Schmetterlingsbuntbarschen (Papiliochromis ramirezi). Dies war das Ende meiner Kaltwasserbecken. Das große Becken wurde für die Barsche umgerüstet, die kleineren Becken wurden für eventuelle Zuchterfolge in Bereitschaft gehalten. Etwa 1993 war ich wieder einmal bei meinem Fischhändler um nach Neuigkeiten Ausschau zu halten. Dort arbeitete zu der Zeit mein heutiger Freund Hubert. Da ich ihn bereits beruflich kannte, kamen wir sofort ins Gespräch. Bereits nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl, dass mein Aquarium (mittlerweile ein 240 l-Becken) viel zu klein sei. Es bedurfte nur eines kleinen Telefonates mit Hubert und schon konnte ich ein 750 Liter-Panoramabecken mein eigen nennen. Das war etwa 1996. Aber wie wird das Becken in den Keller kommen und worauf wird es aufgebaut? Diese Fragen gingen mir durch den Kopf. Zu der Zeit nahm Hubert mich dann einfach einmal als Gast mit zu seiner Skatrunde. Dort lernte ich meine heutigen Freunde Willi und Axel kennen. Es war etwa 1 Monat später, ich war mit meinen Überlegungen zwar aus der Planungsphase mittlerweile heraus, aber die Umsetzung wollte einfach nicht gelingen. Kurz, mir fehlte der innere Antrieb als Hubert anrief und für den folgenden Samstag sich und seine beiden Freunde Willi und Axel zum Arbeiten anmeldete. Im Jahr 2002 verblasste langsam etwas die Lust am Aquarium, zumal ich mehrere Male etwas Pech mit dem Besatz hatte. Während eines Skatabends bei mir (seit damals war ich ebenfalls in der Runde) fragte Hubert nebenbei, ob ich Interesse an einem Meerwasserbecken hätte. Um die Gerätschaften brauche ich mich nicht zu kümmern, es wäre alles Nötige vorhanden. Nun hieß es erst einmal 2 Monate warten und das Becken „einfahren“. Seit dem letzten Umbau Ende 2006 sind bei mir Überlegungen im Gang, wie und wo ich das Becken in den Wohnräumen platzieren kann. Doch bis es soweit ist, wird wohl noch eine Menge Wasser den Rhein hinabfließen. |

