Da mein kleiner Freund seine durchaus interessante Geschichte „Wie alles begann… oder ein kleiner aquaristischer Lebenslauf “ geschrieben hat, bleibt uns anderen nichts anderes übrig, als unseren eigenen aquaristischen Lebenslauf zu schreiben oder die Reise in die Vergangenheit anzutreten.
Begonnen hat alles in der ersten gemeinsamen Wohnung mit meiner Frau. Stolze 69 qm mit Waldblick. Kurz danach kam dann meine wunderschöne, kleine Tochter zur Welt.
Zu uns gesellten sich im Laufe der Zeit einige Hunde, das Hobby meiner Frau.
Und dann war da noch mein Nachbar, ein begeisterter Aquarianer. Sofort kamen Kindheitserinnerungen auf. Mein Vater schenkte mir damals ein kleines 30 l Aquarium mit Gesellschaftsfischen, leider ohne Außenfilter und Heizung. Alle 3 Tage Wasser raus, neues Wasser rein, war nervig und das Interesse schnell vorbei. Dieser Nachbar trat mir sein Becken ab, weil er sich vergrößern wollte.
Ich, keine Ahnung von Aquaristik, hatte plötzlich ein 120 l Becken mit Buntbarschen aus Afrika. Das hieß erst mal schlau machen und auf die Suche nach dem Dukaten-Esel gehen. Ich bekam erstmals eine gewisse Ahnung, Aquarianer sind ja schon ein verrückter Haufen.....
Von einem Arbeitskollege bekam ich das zweite Becken 1,20m x 0,50m x 0,40m. Aber wohin damit? Das Wohnzimmer wurde umgebaut und das Aquarium fand seinen Platz.
Nach ein paar Jahren brauchten wir mehr Platz für unsere Hobbies, wir zogen in ein Haus. Viel Platz und unbegrenzte Möglichkeiten....
Ins Wohnzimmer kam ein Panoramabecken 1,50m x 0,60m x 0,60m mit Cyphothilapia frontosa und zur damaligen Zeit sehr seltenen Benthochromis tricoti. Die alten Becken kamen in den Keller mit Malawibuntbarschen. Becken um Becken folgte, weil mittlerweile Jungfische da waren und ihren Platz brauchten.
In einem Aquarien-Geschäft lernte ich dann Axel kennen. In Ermangelung des
Esels jobbte er dort, aber das ist alles bei Axel nach zu lesen.
In einem Aquariengeschäft eines Freundes, mit Malawi und Tanganjika Cichliden und auch Meerwasser konnte ich sehr viel lernen. In diesem Geschäft lernte ich Willi als Kunde kennen.
Mein nächstes Becken war ein Panoramabecken, 2,00m x 1,20m x 1,00m.
Es sollte in den Keller. Das war eine Wahnsinnsaktion, wo 8 Leute mitgeholfen haben. Jetzt hatte ich ein Malawibecken. Nach einer riesigen, tödlichen Tragödie stand das Becken dann eine Zeit lang leer.
Mein Traumbecken wurde umgebaut zu einem Tangajikabecken. Mit 30 Cyphotilapia frontosa (7 Streifen) und 8 Benthochromis tricoti. Das Becken gibt es heute noch.
Das Panoramabecken aus dem Wohnzimmer bekam mein Bänker und Freund Dietrich. Zuerst wurde es ein Tangajikabecken, heute ist es ein Meerwasserbecken.
Mein Bekannter Willi hatte diverse Becken Malawi, Südamerikaner, Diskus -Becken und Meerwasserbecken. Nach ein paar Jahren kam sein Meerwasserbecken zu mir in den Keller und somit war ich auf einmal Süßwasser und Meerwasser Aquarianer.
Durch das Hobby begann eine wunderbarer Freundschaft zu Axel, Dietrich und Willi, die bis heute noch anhält. Über diese Freundschaft gibt es noch eine Menge zu berichten, denn wir sind ein verrückter, aber sehr netter Haufen. Aber das gehört hier nicht mehr hin, denn wir sind in der Gegenwart angelangt und die findet Ihr auf den anderen Seiten dieser Homepage.
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