| Die Kahmhaut: Ursachen und Lösungsansätze |
| Geschrieben von: Birgit |
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Der Begriff Kahm ist abgeleitet von dem Wort Keim, in diesem Fall an der Oberfläche keimend. Die Kahmhaut ist ein Biofilm, der aus organischen Stoffen, meist Fischfutterreste, Ausscheidungen der Fische und Bakterien besteht. Ist das Aquarium ein offenes Aquarium, das heißt eine Abdeckung fehlt, kommt der Staub noch dazu. Auch durch Überdüngung der Pflanzen oder verwesende tote Fische kann das Wasser zusätzlich belastet werden. Ein Teil dieser organischen Stoffe setzen sich an der Wasseroberfläche ab. Diese werden von Bakterien, die sich ebenfalls an der Wasseroberfläche ansiedeln, zersetzt. Auch bei zu hohen Temperaturen im Aquarium oder bei einem frisch eingefahrenen Becken kann sich nach einiger Zeit eine Kahmhaut bilden. Diese Haut ist für die Fische nicht sonderlich gefährlich, allerdings bei zu starkem Auftreten behindert sie den Gasaustausch zwischen Wasser und Umgebungsluft. Die Ablagerung organischer Stoffe kann man nicht vermeiden, allerdings kann man die Bildung der Kahmhaut verhindern. Mit folgenden Maßnahmen kann man eine Kahmhaut verhindern oder reduzieren:
Von der Fa. Hydor gibt es einen Biodiffusor: An dem routierenden Diffusorkopf ist ein Schwamm angebracht, der die Kahmhaut aufreißt und biologisch verarbeiten soll.
Wir testen diesen Diffusor gerade, um zu sehen, ob die etwas filigrane Technik auch für den Dauereinsatz geeignet ist. Die kreisende Strömung gefällt uns auf jedenfall schon sehr gut. |

