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Award 9/2008

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Einstieg in die Mikroskopie - Ein neues Spielzeug
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Geschrieben von: Axel   
Bei dem Mikroskop handelt es sich um ein Einsteigermodell der Fa. Bresser. Es verfügt über eine Vergrößerung von 20 fach bis 1280 fach, was durch die Kombination von drei Objektiven mit 4 facher, 10 facher und 40 facher Vergrößerung, sowie zwei Okularen von 10 facher und 16 facher Vergrößerung erreicht wird. Eine weitere Vergrößerung erfolgt durch eine 2 fache Barlow Linse. Zusätzlich verfügt das Mikroskop über ein PC- Okular (Kamera) mit einer Auflösung von 320x240 Pixeln, was gerade für die Veröffentlichung von Bildern auf unserer Webseite sehr hilfreich sein sollte. Zum Zubehör gehört ein kleiner Hartschalenkoffer, sowie eine Vielzahl von Objektträgern, Pinzetten, Pipetten und weiteren Hilfsmitteln zur Präparatvorbereitung.
Nachdem das Geschenk ausgepackt war, habe ich mich natürlich direkt an die Installation der Kamerasoftware gemacht. Leider war sie etwas widerspenstisch. Ein halbes Dutzend Versuche brachte keinen Erfolg, so dass wir den ersten Weihnachtstag nur mit den zwei optischen Okularen arbeiten konnten. Wir beschränkten uns darauf, uns mit dem Gerät vertraut zu machen und die beiliegenden Dauerpräparate zu betrachten.
zwiebelhaut4x
pinienholz4x
pinienholz10x
pinieholz40x
Am nächsten Tag habe ich mich dann nochmal ganz in Ruhe an die Kamera-Treiber und Software begeben. Die mitgelieferte Software wollte sich einfach nicht auf meinem Rechner installieren lassen. Also habe ich mich im Internet, auf der Herstellerseite, nach anderen Treibern umgesehen. Es gab eine Auswahl von 4 verschiedenen Treibern auf der Seite und wie immer war es der Letzte den ich testete, der den nötigen Erfolg brachte. Hier der Tipp: Es handelt sich um den Treiber der einfach nur XP heißt.

Jetzt konnte es also losgehen. Was sollte unser erstes Objekt sein, welches abgelichtet wird? Ich entschied mich für eine Probe unseres Aufzuchtfutters. Hierbei handelt es sich um gefrostete Bosmiden der Fa. AHA-Aquaristik. Sehr interessant, was da alles so rumschwimmt in diesem Futter. Ich finde für den ersten Versuch  gar nicht schlecht gelungen.
bosmiden1
bosmiden2
bosmiden3 bosmiden4
Im Anschluss haben wir noch eine Aufnahme von Artemiazysten gemacht. Hierbei viel auf, dass das Vakuumverpacken nicht ohne Folgen bei den Zysten bleibt. Auf dem Bild ist zu sehen, dass Einige ganz schön verformt werden. Bleibt noch zu klären, ob es sich auf die Schlupfrate auswirkt. Also neue Fragen, die es zu klären bedarf. In den nächsten Tagen werden wir erst einmal Artemia verschiedener Hersteller vergleichen.

 

artemiazysten

 

Bei den ganzen Versuchen konnten wir direkt feststellen, dass die richtige Beleuchtung sehr wichtig ist. Hier werden wir uns wohl in einigen Mikroskopie-Foren noch etwas schlau machen müssen. Als erstes Fazit kann jedoch gesagt werden, dass sich die Investition des Weihnachtsmannes gelohnt hat. Das Preis- Leistungsverhältnis stimmt hier auf jeden Fall. Wir werden weiter berichten.